Die versteckte Gefahr deines negativen Denkens

Die versteckte Gefahr deines negativen Denkens

Negatives Denken kann gefährlich sein. Es kann dein Leben derartig hinterhältig sabotieren, dass du allem anderen die Schuld gibst, aber nicht deinem negativen Denken.

Im heutigen Video werde ich dir erklären warum du unbedingt auf deine Gedanken achten solltest, was das ganze mit deinem Unterbewusstsein zu tun hat und wie du die Gefahr negativen Denkens in ihr positives Gegenteil umwandelst.

Transkript des Videos:

Negatives Denken ist nicht per se schlecht. Du brauchst negatives Denken, um Gefahren einzuschätzen, damit du nicht z.B. auf die Idee kommst auf der Autobahn spazieren zu gehen. Nur positives Denken im Sinne von „wird schon nichts passieren“ würde dich dabei dein Leben kosten.

Außerdem brauchst du es, um aus Fehlern zu lernen. Wenn du einmal deine Hand an einer heißen Herdplatte verbrannt hast, wirst du künftig sehr darauf achten, dass du dich auf keiner Herdplatte mehr abstützt.

Aber das war’s auch schon.

Negatives Denken ist als Wegweiser für dich gedacht, um dich mit deinen Gedanken und Handlungen in eine positive Richtung zu bewegen und nicht, um in dem Wegweiser einzuziehen.

Denn wenn du dich regelmäßig im Nachgrübeln daran verlierst was du alles falsch gemacht hast, was andere deswegen von dir denken oder wie du von anderen schlecht behandelt wurdest, hat das fatale Folgen für dich und dein Leben. Und damit meine ich nicht die Tatsache, dass du dich dabei miserabel fühlst.

Das ganze geht noch viel weiter und viel tiefer. Um das zu erklären muss ich ein bisschen ausholen und darauf eingehen wie dein Gehirn funktioniert. Und was ich dir jetzt sage, hat mein Leben verändert und wird deins möglicherweise auch verändern.

Du weißt wahrscheinlich, dass du auf der einen Seite aus deinem bewussten Ich und auf der anderen Seite aus einem unterbewussten Teil bestehst, was man als Unterbewusstsein bezeichnet.

Stell dir das ganze mal so vor wie einen Schiffskapitän auf einem Schiff mit Mannschaft.

Dein bewusstes Ich ist der Kapitän. Es entscheidet wo’s lang geht, damit die Mannschaft und das Schiff darauf Kurs aufnehmen.

Dein unterbewusster Teil ist das Schiff und die Mannschaft. Sobald der Kapitän, also dein bewusstes Ich, einen Befehl gegeben hat, sorgt die Schiffsmannschaft (also dein Unterbewusstsein) dafür, das Schiff in die richtige Richtung zu lenken, sodass Kurs auf das gewünschte Ziel aufgenommen wird.

Wenn du dich z.B. dazu entscheidest einen Stift aufzuheben musst du nicht bewusst wissen welche Muskeln in deinem Arm, deiner Schulter und deiner Hand benutzt werden müssen und wie stark sich diese Muskeln von dir anspannen müssen, um den Stift aufzuheben. Denn das erledigt die Schiffsmannschaft, also ein automatischer Mechanismus deines Unterbewusstseins für dich.

Und an der Art und Weise wie genau und zuverlässig du einen Stift aufheben kannst, ohne dich dabei bewusst anstrengen zu müssen, merkst du wie genau sich deine Mannschaft, also dein Unterbewusstsein an die Befehle des Kapitäns, also an deine Befehle hält.

Aber was hat das ganze jetzt mit negativem Denken zu tun?

Die Sache ist die, dass dein Unterbewusstsein nie schläft und auch wenn du nur still und leise vor dich hindenkst, es dein Unterbewusstsein immer mitbekommt.

Und dein Unterbewusstsein bewertet deine Gedanken und Vorstellungen nicht als gut oder schlecht. Sondern es versucht immer Kurs auf das aufzunehmen, an das du lange genug denkst, ob du diese Sache willst oder nicht.

Denn dein Unterbewusstsein kennt keine Verneinung. Du kennst ja sicher das alte Beispiel: Wenn ich dir sage: „Denke nicht an einen Elefanten!“
Denkst du dann tatsächlich nicht an einen Elefanten? Oder denkst du an den Elefanten?

Du denkst an den Elefanten, weil dein gedanklicher Fokus auf „Elefant“ ist. Dein Gehirn kann die Verneinung nämlich nicht ausschalten.

Wenn du denkst „ich will nicht, dass XY passiert“ wird dein Unterbewusstsein verstehen „Ich will, dass XY passiert“.

Wenn du jetzt regelmäßig an Dinge denkst, die du nicht willst, z.B. an Fehler, die du gemacht hast oder Misserfolge von dir, dann wird dein Unterbewusstsein davon ausgehen, dass es Kurs auf deine Fehler und Misserfolge aufnehmen soll.

Auch wenn du nicht willst, dass diese Dinge wieder passieren. Aber dein Unterbewusstsein wertet nicht. Es setzt unermüdlich alle Hebel in Bewegung, damit deine gedanklichen Vorstellungen, in dem Fall von deinen Fehlern oder Dingen, die du nicht willst, Wirklichkeit werden.  

Und dann wirst du dich bald wieder in einer Situation wiederfinden, in der du dich so verhältst oder fühlst wie du es eigentlich gar nicht haben möchtest. 

Sagen wir mal du verhältst dich im Gespräch mit anderen Menschen nicht so wie du es gerne hättest. Vielleicht bist du schüchtern, nervös oder ähnliches. Wenn du ständig diese Erfahrung von deinem unerwünschten Verhalten gedanklich wiederholst, also z.B. dem Schüchternsein oder der Nervosität, dann gibst du damit deinem Unterbewusstsein den Befehl, dass es auf genau diese Erfahrung Kurs aufnehmen soll.

Und zwar wird dein Unterbewusstsein dann im Gespräch mit anderen Menschen Gefühlszustände und Verhaltensweisen in dir auslösen, die mit deinem gedanklichen Fokus übereinstimmen. D.h. in diesem Fall Schüchternheit, Nervosität oder ähnliches.

Aber egal welche Misserfolge du hattest und egal welche Fehler du in deinem Leben gemacht hast – all diese Dinge waren notwendige Schritte für dich, um zu lernen, was du in Zukunft nicht mehr tust, damit diese Fehler, Misserfolge usw. nicht mehr auftreten.

Allerdings sobald du deine Lektion aus dem Fehler gelernt hast, solltest du der Fehlererfahrung keine Beachtung mehr schenken.

Denn dann hat der Fehler seinen Zweck erfüllt.

Wenn du aber weiterhin über deinen Fehler nachgrübelst, oder dich deswegen schuldig fühlst und dich fertig machst, dann machst du – ohne es zu merken – den Fehler selbst zu deinem neuen Ziel.

Und dein Unterbewusstsein wird ständig auf weitere Fehler dieser Art zusteuern, bis du davon überzeugt bist, dass du „ein Fehler“ bist.

Aber das ist nicht wahr. Dir hat nur nie jemand eine Anleitung für dein Gehirn gegeben. Dafür kannst du nichts. 

Was auch immer dir passiert ist oder welche Fehler du auch immer gemacht haben magst, du bist kein Opfer deiner Vergangenheit.

Denn du bist der Kapitän oder die Kapitänin deines Schiffes.

Wenn du deiner Schiffsmannschaft andere Befehle gibst, wenn du aufhörst an deine Fehler und Misserfolge zu denken und stattdessen dir bewusst regelmäßig dein Verhalten und dein Leben vorstellst wie du es haben magst, dann wird dein Unterbewusstsein Kurs darauf aufnehmen genauso wie es dich einen Stift aufheben lässt. 

Wenn du daran zweifelst, dann probiere es aus und wirst staunen wie gut es funktioniert.

Stelle dir dich selbst dabei vor wie du dich so verhältst wie du es gerne hättest. Und damit meine ich stelle dir exakt die Situation vor, in der du dich anders verhalten möchtest. Wie würdest du dich bewegen? Welchen Gesichtsausdruck hättest du? Wie würdest du atmen? Was würdest du denken? Was würdest du riechen, hören, sehen, schmecken, fühlen? Wie würden andere auf dich reagieren? Wie würde sich das ganze für dich anfühlen?

Und das ganze ist kein sinnloses Wunschdenken, um dich gut zu fühlen, sondern hat sehr reale Auswirkungen.

Denn wenn du dir dein Leben und dich selbst regelmäßig lebhaft so vorstellst wie du dich gerne hättest, dann wird dein Unterbewusstsein Kurs auf eine neue Persönlichkeit und ein neues Leben aufnehmen, ob du willst oder nicht.

Denn dein Unterbewusstsein wertet nicht und gehorcht deinen Befehlen blind. Gib ihm also die Befehle, die du auch haben willst. Und wenn du das machst, und zwar dir jeden Tag dich selbst und dein Leben so vorstellst wie du es haben möchtest, dann wird sich dein Verhalten und damit auch dein Leben komplett umdrehen.

Wenn du dabei persönliche Unterstützung gebrauchen könntest und du das Gefühl hast, dass ich dir dabei helfen könnte, dann kannst du mir gerne eine Nachricht schreiben und dich bei mir für einen Coachingplatz bewerben.

Bis die Tage,

Jonathan

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