Wie du aufhörst dir Sorgen zu machen – Die Chappell Methode

Wie du aufhörst dir Sorgen zu machen – Die Chappell Methode

Die meisten von uns machen sich zu viele Sorgen.

Denn laut einer Studie treten 85 % aller Dinge über die wir uns Sorgen machen niemals ein. Das heißt, in der großen Mehrheit aller Fälle vermiesen wir uns durch unser Sorgenmachen grundlos unser Leben.

Und das muss wirklich nicht sein.

Viele versuchen ihre sorgenvollen Gedanken „mit Gewalt“ zu beenden, indem sie einfach versuchen nicht an ihre Sorgen zu denken. Doch diese Taktik ist normalerweise nur von bescheidenem Erfolg gekrönt.

Wie können wir aber aufhören uns über Dinge Sorgen zu machen, bei denen wir wissen, dass wir uns darum nicht sorgen sollten? In diesem Video gebe ich dir eine simple Antwort auf diese Frage. Besser gesagt stelle ich dir eine einfache, aber effektive Methode vor, um dein Sorgenmachen nachhaltig zu beenden.

Viel Spaß beim Anschauen! 

Transkript des Videos:

Stell dir mal einen Schallplattenspieler vor. Der Schallplattenspieler spielt Musik. Und zwar die Musik, die auf der eingelegten Schallplatte vorhanden ist. Wenn auf der Schallplatte Jazzmusik ist, spielt er Jazzmusik, wenn auf ihr traurige Balladen sind spielt er traurige Balladen und wenn auf der Schallplatte fröhliche Tanzmusik ist, spielt er fröhliche Tanzmusik.

Der Schallplattenspieler kann also immer nur die Musik spielen, die sich auf der eingelegten Schallplatte befindet. Alles andere wäre unmöglich.

Aber was hast das ganze mit dir zu tun?

In deinem Kopf läuft ebenfalls ständig eine Schallplatte, die Musik abspielt.

Die Schallplatte sind deine gedanklichen Bilder, die du dir automatisch beim Denken vorstellst. Und die Musik sind die Emotionen, die diese Bilder in dir auslösen. Wenn du dir Sorgen über die Zukunft machst oder dich in unangenehmen Erinnerungen aus deiner Vergangenheit verlierst, dann kannst du dich dabei nur schlecht fühlen. Weil diese schlechten oder bedrückenden Gefühle die Musik sind, die auf der Schallplatte „Sorgen und unangenehme Erinnerungen“ vorhanden sind.

Wenn du dich jetzt anstrengst und versuchst mit deinem Sorgenmachen aufzuhören kommst du in einen Teufelskreis. Denn mit deiner Anstrengung mit deinem Sorgenmachen aufzuhören versuchst nur mit aller Kraft deine Sorgenschallplatte anzuhalten. Das wiederrum sorgt nur für mehr Anspannung in dir. Und Anspannung ist ein hervorragender Lebensraum für Sorgenschallplatten. D.h. du wirst durch deine zusätzliche Anspannung noch mehr dazu neigen dir Sorgen zu machen und dich in negativen Gedankenschleifen zu verlieren, was noch mehr Anspannung erzeugt usw.

Aus diesem Teufelskreis gibt es aber zum Glück einen Ausweg. Und zwar eine effektive Methode, die vom amerikanischen Psychologen Dr. Matthew Chappell entwickelt wurde.

Nach dieser Methode gehst du folgendermaßen vor: anstatt erfolglos zu versuchen deine Sorgenschallplatte anzuhalten und zu versuchen dein Grübeln zu beenden, wechselst du die Schallplatte schlicht und einfach aus. D.h. du ersetzt in deinem Kopf bewusst deine bildlichen Vorstellungen von all dem, das du nicht willst mit angenehmen bildlichen Vorstellungen von dir und positiven Situationen, die du tatsächlich erleben möchtest. Und das macht einen großen Unterschied.

Denn deine Gefühle folgen immer deinen gedanklichen Bildern. Es geht gar nicht anders, weil dein Gehirn so programmiert ist. Wenn du dich schlecht fühlst, dann weil in deinem gedanklichen Plattenspieler eine schlechte Schallplatte läuft und nicht weil der Plattenspieler, also du, schlecht bist.

Versuche also nicht deine Schallplatte mit eigener Anstrengung anzuhalten. Und gleichzeitig versuche ebenfalls nicht die Musik, also deine Emotionen, mit eigener Anstrengung direkt zu verändern. Denn solange die gleiche Schallplatte läuft, kannst du die Musik nicht ändern. Wechsle stattdessen deine gedanklichen Bilder aus und deine Gefühlslage verändert sich von selbst. Und damit das regelmäßig funktioniert, kannst du einen kleinen Trick benutzen.

Was ich dir jetzt vorschlage, hat bei mir und bei vielen meiner Coachingklienten sehr gut funktioniert. Mache dir eine Gewohnheit daraus jedes Mal, wenn du dich beim Sorgenmachen ertappst die sorgenvollen Bilder in deinem Kopf sofort mit bestärkenden, angenehmen gedanklichen Bildern von dir und positiven Situationen zu ersetzen.

Stell dir dabei deine sorgenvollen Gedanken so wie eine Signalglocke für positive gedankliche Bilder vor. Jedes Mal, wenn du anfängst dir Sorgen zu machen ertönt deine Signalglocke und dann konzentrierst du dich sofort auf positive gedankliche Bilder.

Und hierbei ist es wichtig, dass du dich nicht nur 10 Sekunden lang auf diesen positiven Bilder konzentrierst, sondern dir solange diese positiven gedanklichen Bilder und Situationen vorstellst, bis sich dein Gefühlszustand verändert. Und das kann bis zu ein paar Minuten dauern.

Das Schöne an dieser Technik ist, dass sich mit ihr Sorgen und negative Gefühle von dir buchstäblich selbst besiegen, weil sie mit jedem Auftauchen ihr eigenes Verschwinden ankündigen.

Sagen wir mal du machst dir regelmäßig Sorgen darüber, ob du von anderen Leuten gemocht wirst. Das wird dich deutlich unter Stress setzen und, wenn du dann unter Leuten bist wirst du dadurch unentspannt sein, was wiederrum die Wahrscheinlichkeit verringert, dass du tatsächlich bei diesen Leuten gut ankommst.

Jedes Mal, wenn dir der Gedanke kommt, dass die andere Leute nicht mögen, stelle dir bewusst Bilder und Situationen vor wie du entspannt und positiv mit Leuten umgehst und wie sie dich mögen. Und lege diese Bilder und Situationen im Voraus fest, damit du sie sofort abrufen kannst, wenn du anfängst dir Sorgen zu machen.

Oder sagen wir du hast Angst davor bei etwas Bestimmtem zu scheitern. Jedes Mal, wenn deine Gedanken des Scheiterns aufkommen und du mit Grübeln und Sorgen beginnst, wechsle die Schallplatte aus und bring gedankliche Bilder von Erfolg in deinen Kopf. Und so musst du dich nicht auf dem Weg zum Erfolg quälen oder dich von den Sorgen sogar davon abbringen lassen, sondern kannst dich schon auf den Erfolg freuen, während du daraufhin arbeitest.

Ich weiß das Ganze klingt sehr simpel und das ist es auch. Aber es ist Gold wert.

Denn diese eine Technik allein hat mein Leben und das vieler Coachingklienten von mir deutlich zum Positiven gewandelt und ihr und mein Leben um einiges glücklicher und freudvoller gemacht.

Denn du kannst sie nicht nur bei Sorgen anwenden, sondern bei allen Arten von negativen Emotionen, die dich belasten. Und so kannst du glücklich sein zu deiner Gewohnheit machen.

Versteh’ mich aber bitte mit dem Video nicht falsch. Natürlich hat Sorgen machen seine Berechtigung, denn es kann dir nützlich dabei sein bessere Entscheidungen zu treffen und so Fehler zu vermeiden. Also ich will dir hier jetzt nicht sagen, dass du z.B. ohne dich anzuschnallen Auto fahren sollst und dir deine Sorgen deswegen stur mit positiven Bildern auswechselst oder du ungesund leben sollst und dir das Ganze dann schöndenkst. Natürlich nicht.

Aber wie schon gesagt, in den allermeisten Fällen ist dein Sorgenmachen unnötig und das weißt du sicher auch. Sonst würdest du ja nicht damit aufhören wollen. Denn es stiehlt dir das glückliche Leben, das eigentlich dir gehört. Und ich hoffe ich kann dich mit diesem Video deinem Lebensglück ein bisschen näher bringen.

Wenn du das Gefühl hast, dass du dabei Hilfe gebrauchen könntest, kannst du mir gerne eine Nachricht an jonathan@belebedeinleben.com schreiben und dich bei mir für einen Coachingplatz bewerben.

Falls du mir Feedback geben möchtest, Themenwünsche für Videos hast oder ein anderes Anliegen hast, schreib’ mir auch gerne eine E-Mail!

Bis bald,

Jonathan

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