Wie Du Schüchternheit ausschaltest und extrovertiert wirst

Wie Du Schüchternheit ausschaltest und extrovertiert wirst

Heute werde ich dir zeigen wie du von einem schüchternen Menschen, der ständig nervös und gehemmt unter Leuten ist dich in eine extrovertierte Persönlichkeit verwandelst.

Genauer gesagt, werde ich dir in dem Video erklären wieso Schüchternheit im Gegensatz zu dem was viele Leute denken keine tatsächliche Persönlichkeitseigenschaft ist und ich werde dir eine psychologische Methode vorstellen wie du deine Schüchternheit ein für alle Mal ausschalten kannst und so zu einem kontaktfreudigen, selbstbewussten Menschen wirst.

Transkript des Videos:

Schüchternheit schränkt ja dein Leben unglaublich ein. Und ich könnte ein Buch darüber schreiben, denn ich war früher selbst schüchtern und im Umgang mit Leuten sehr gehemmt.

Ich war der, der in Gruppen immer still war und nicht geredet hat. Ich war der, der in Gruppen große Probleme hatte aus sich herauszukommen. So sehr, dass Leute mich teilweise gefragt haben, ob ich überhaupt reden kann.

Aber eines schönen Tages war dann der Spaß für mich vorbei und ich habe mich dazu entschieden das ganze zu ändern. Und wie ich das gemacht habe, werde ich dir jetzt erklären.

Der erste Schritt, wenn du dich als schüchtern siehst ist:

Du musst die Vorstellung von dir loslassen, dass du ein schüchterner Mensch bist. Denn Schüchternheit ist tatsächlich gar keine richtige Persönlichkeitseigenschaft, sondern ein Zustand, in dem du dich befindest, wenn dich etwas im wahrsten Sinne des Wortes „einschüchtert“.

Z.B. neue Leute kennenzulernen, dich in größeren Gruppen zu unterhalten, jemanden, den du attraktiv findest anzusprechen oder nach einem Date zu fragen, vor Leuten eine Rede zu halten usw.

Menschen, die sich in diesen Situationen eingeschüchtert fühlen schließen oft daraus, dass sie eben ein schüchterner Mensch sind. Aber das ist ein Trugschluss. Du fühlst dich in diesen Situationen lediglich eingeschüchtert und denkst, dass das etwas über dich als Persönlichkeit aussagt, wenn das einzige was du tun müsstest ist dafür zu sorgen, dass dich diese Situationen nicht mehr einschüchtern.

Du bist nicht schüchtern, sondern nur eingeschüchtert. Das zu erkennen ist der erste Schritt.

Und dieser Schritt ist enorm wichtig, denn so wie du dich selbst siehst, auch bekannt als dein Selbstbild, ist eine der stärksten Kräfte in deiner Persönlichkeit. Jeder Mensch hat den starken Drang danach sich immer im Einklang mit seinem Selbstbild zu verhalten.

Und solange du dich in die „Ich bin schüchtern-Schublade steckst“ machst du dir selbst jedes Verhalten außerhalb dieser Schublade unmöglich.

Denn „das bist ja nicht du“.

Verstehst du?

Aber: Deine Vergangenheit ist nicht deine Zukunft.

Du warst vielleicht in deiner Vergangenheit ein Mensch, der sich von vielen Situationen im Umgang mit Menschen hat einschüchtern lassen, aber das heißt NICHT, dass das für den Rest deines Lebens so bleiben muss.

Also lass deine Vorstellung davon los, dass du schüchtern bist, indem du anerkennst, dass du dich in gewissen Situationen eingeschüchtert fühlst und du einfach nur lernen musst dich von diesen Situationen nicht mehr einschüchtern zu lassen.

Der zweite Schritt ist dich selbst zu fragen: Wenn ich alles Selbstbewusstsein und alle Kontaktfreude der Welt hätte, die ich haben möchte, was würde ich dann anders machen als jetzt?

Zu wem müsste ich werden, damit mich diese bestimmten Situationen nicht mehr einschüchtern? Was würde dieser Mensch, zu dem ich werden müsste, in diesen Situationen anders machen?

Aristoteles, der berühmte griechische Philosoph hat einmal gesagt:

„Du bist, was du regelmäßig tust. Hervorragend in etwas zu sein ist deswegen keine einzelne Handlung, sondern eine Gewohnheit.“

Ich sage: „Du bist, was du regelmäßig tust. Selbstbewusstsein und Kontaktfreude sind deswegen keine einzelne Handlung, sondern eine Gewohnheit.“

Ich gebe dir einmal ein Beispiel aus meinem Leben.

Zu der Zeit als ich früher meine Schüchternheit hinter mir lassen und kontaktfreudiger werden wollte, habe ich in Costa Rica gelebt und dort gearbeitet. Und als ich dort war bin sehr oft mit dem Taxi gefahren.

Damals, um zu lernen mehr aus mir herauszukommen, hatte ich mir die Regel aufgestellt, dass ich mit jedem Taxifahrer, mit dem ich fahre, ich mich unterhalte. Egal, ob ich in Stimmung dazu war oder nicht. Das stand gar nicht zur Debatte. Jedes Mal, wenn ich damals in ein Taxi gestiegen bin, habe ich angefangen mit dem Taxifahrer zu reden. Und das immer mit dem gleichen Satz. Und zwar: „Kommen Sie von hier?“

Und auch, wenn ein paar vereinzelt nicht in Gesprächslaune waren, war das auch in Ordnung. Denn ich hatte meinen Teil der Übung erfüllt.

Allerdings habe ich mich mit den meisten dann über Gott und Welt unterhalten und viele interessante Dinge erfahren und vor allen Dingen mein neues Selbstbild als aufgeschlossener, kontaktfreudiger Mensch dadurch gestärkt.

Vorher hätte ich niemals einfach so mit einem wildfremden Taxifahrer geplaudert und hättest du mir früher gesagt, dass ich das tun würde, hätte ich gesagt: „Das bin ich nicht.“

Aber indem ich es angefangen habe zu tun und mich da langsam herangetastet habe ohne den Anspruch es auch nur irgendwie perfekt zu machen, sondern es einfach nur irgendwie zu machen, bin ich langsam aber sicher dazu geworden.

Am Anfang hat es sich zwar unnatürlich angefühlt mit den Taxifahrern oder anderen Fremden zu plaudern und mir kamen oft Gedanken wie: „das ist doch seltsam und komisch was du machst.“

Aber ich habe nicht auf diese Gedanken gehört und einfach weiter meine Regel befolgt und immer brav mit den Taxifahrern geplaudert, auch wenn ich mich dabei anfangs eingeschüchtert und unsicher gefühlt habe. Und somit ist mir das so in Fleisch und Blut übergegangen, dass heutzutage für mich mit Fremden zu reden das natürlichste auf der Welt ist.

Und das obwohl das vorher für mich völlig unnatürlich war.

Aber: Du bist nicht deine Vergangenheit. Sondern du bist das was du regelmäßig tust wie Aristoteles schon gesagt hat.

Was ich damit sagen will ist natürlich nicht, dass du jeden Tag Taxi fahren sollst und die armen Taxifahrer volltextest.

Sondern was ich damit sagen will ist, dass das gesamte Geheimnis, um damit aufzuhören schüchtern zu sein und selbstbewusst zu werden, ist, dass du das bist, was du regelmäßig tust.

Wenn du regelmäßig mit Leuten Gespräche beginnst, auch wenn es dir anfangs unnatürlich vorkommt, dann wirst du damit zu einem Menschen, der regelmäßig mit Leuten Gespräche beginnt.

Wenn du regelmäßig in Gruppen das Wort übernimmst, auch wenn es dir anfangs unnatürlich vorkommt, dann wirst du damit zu einem Menschen, der in Gruppen das Wort übernimmt.

Wenn du ständig mit deinen Arbeitskollegen in deinen Pausen redest, auch wenn es dir anfangs unnatürlich vorkommt, dann wirst du damit zu einem gesprächigen Menschen.

Es ist wirklich so einfach. Und natürlich wirst du dich umso öfter du diese Dinge tust, dich umso weniger davon eingeschüchtert fühlen, bis es sich irgendwann für dich ganz natürlich anfühlt diese Dinge zu tun.

Aber, wenn du jetzt schon Schweißausbrüche bekommst, weil du hörst du sollst mit Leuten reden, um aufzuhören schüchtern zu sein, gebe ich dir jetzt noch eine Methode wie du das ganze konkret für dich in deinem eigenen Tempo angehen kannst.

Denn das Problem ist, dass, wenn Leute hören, du musst einfach nur das tun, was ein selbstbewusster Mensch tun würde und dann wirst du zu diesem Menschen ist, dass sie dann an sich die Erwartung haben, all das was sie als selbstbewusster Mensch tun wollen sofort tun müssen.

Aber das funktioniert meistens nicht. Und dann scheitern diese Leute dabei und denken sich dann: es funktioniert nicht. Aber was nicht funktioniert hat ist ihre Herangehensweise. Sie sind wie der Typ, der sich im Fitnessstudio anmeldet und direkt 80 Kilo auf der Hantelbank drücken will und wenn er es nicht schafft er denkt, er ist schwach und wird auch immer schwach bleiben.

Aber niemand würde dir im Fitnessstudio diese Herangehensweise empfehlen. Was würdest du denn solch einem Neuling empfehlen? Genau du würdest ihm empfehlen: fang bei einem für dich passenden Gewicht an, arbeite dich langsam hoch und irgendwann wirst du dann dazu in der Lage sein die 80 Kilo zu drücken.

Und das gilt nicht nur für Muskelaufbau, sondern auch für Selbstbewusstseinsaufbau.

Deswegen hier meine Empfehlung an dich:

Zeichne dir eine Einschüchterungsskala von 1 bis 10 auf. Bei 1 sind Dinge, die dich ein kleines bisschen einschüchtern wie vielleicht, dem Kassierer an der Kasse „Hallo“ zu sagen und bei 10 sind Dinge, die dich derartig einschüchtern, dass sie dich in Angst und Schrecken versetzen wie z.B. vor ein großen Publikum eine Rede zu halten.

Dann schreibe dir alle möglichen Dinge auf, die dich einschüchtern und trage sie ihrem Einschüchterungsgrad entsprechend in die Skala ein.

Dann fängst du bei den Aktivitäten auf der Skala 1 an z.B. dem Kassierer an der Kasse im Supermarkt „Hallo“ zu sagen, bis es sich für dich schon ein kleines bisschen vertrauter anfühlt.

Dann gehst du zur 2 über, z.B. dem Kassierer beim Hallo zu sagen auch noch in die Augen zu schauen. Und das machst du wieder solange, bis es sich für dich vertrauter anfühlt.

Dann gehst du zur 3 über usw. So erweiterst du deine Komfortzone ganz langsam in deinem eigenen Tempo Stück für Stück. Und du wirst bemerken wie etwas Seltsames passieren wird: Das was für dich am Anfang eine 3 war, ist irgendwann nur noch eine 1, irgendwann dann eine 0, eine 6 wird zur 4, dann eine 2 , eine 8 zur 6 usw.

So wirst du langsam, aber sicher zu einem selbstbewussten, kontaktfreudigen Menschen, der all die Dinge tut, die du gerne tun würdest und Leute von früher werden dich auf einmal nicht mehr wiedererkennen.

Und ich kann dir nur aus meiner eigenen Erfahrung sagen, dich dermaßen zum Positiven zu verändern ist eines der schönsten und erfüllendsten Dinge, die du in deinem Leben erleben kannst.

Weil du dann endlich nicht mehr diese ganzen Gelegenheiten verlierst neue Menschen kennenzulernen, die deine Freunde oder Beziehungspartner werden könnten, und du dich nicht ständig so gehemmt fühlst im Umgang mit Menschen, sondern du einfach ganz losgelöst und locker du selbst sein kannst.

Trau dich es anzugehen. Wenn du es nicht jetzt in die Hand nimmst, wirst du weiterhin all diese Gelegenheiten zu tollen Freundschaften, großartigen Beziehungen, schönen Momente und was es auch immer für dich bedeutet nicht mehr schüchtern zu sein, verlieren. Trau dich und gehe es an.

Wenn du gerne dabei professionelle Unterstützung hättest von jemandem, der dir nicht nur sagt, was du an der Oberfläche tun kannst, um deine Schüchternheit auszuschalten, sondern dir auch auf deiner ganz persönlichen, tieferen Ebene deine inneren Blockaden aufzeigt und aus dem Weg räumt, die dich davon abhalten selbstbewusst und kontaktfreudig zu sein, dann kannst du dich gerne bei mir für ein kostenloses Beratungsgespräch eintragen.

Und in diesem kostenlosen Beratungsgespräch werde ich dir einen Schritt-für-Schritt-Plan erstellen wie du deine Schüchternheit endlich loswirst, du deine inneren Blockaden aus dem Weg räumst und so endlich zu seinem selbstbewussten, aufgeschlossenen Menschen wirst.

Und wenn du da Lust darauf hast, dann klicke einfach hier und fülle mir ein kurzes Formular aus.

In dem Formular frage ich dich dann zuerst nach deinen Kontaktdaten, damit ich dich auch erreichen kann und ich werde dir die ein oder andere Frage zu deiner aktuellen Situation stellen. Du kannst mir diese Fragen zwar gerne ausführlich beantworten, aber ein paar Sätze reichen mir in der Regel schon aus, um mir ein Bild von deiner Situation zu machen.

Dann wirst du entweder von jemandem aus meinem Team oder von mir persönlich angerufen und dann machen wir gemeinsam am Telefon einen Termin für dein kostenloses Beratungsgespräch aus.

Also, wenn du möchtest hören wir uns vielleicht schon bald persönlich.

Bis zum nächsten Mal,

dein Jonathan

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