5 fatale Gewohnheiten, die dich mental schwach machen

5 fatale Gewohnheiten, die dich mental schwach machen

Jeden Tag tun wir unbewusst viele Dinge, die unser Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein beeinflussen.

Ein paar davon machen uns selbstbewusster, während andere Dinge dein Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein ganz still und heimlich angreifen und dich so mental schwächen.

Im heutigen Video werde ich dir 5 verbreitete Gewohnheiten zeigen, die dich mental schwächen und so unbewusst dein Selbstbewusstsein zerstören.

Transkript des Videos:

1. Du verlierst dich in Wunschträumen darüber wie du dein Leben gerne hättest.



Denn das bewirkt, dass du dir paradoxerweise weniger Mühe geben wirst diese Dinge auch zu erreichen.

Dein Gehirn kann nämlich nicht genau unterscheiden, ob du dir etwas tatsächlich passiert oder du es dir nur intensiv vorstellst.

Und wenn du oft Wunschträumen darüber nachhängst wie du dein Leben gerne hättest und dir sehnsüchtig vorstellst wie du die Beziehung hast, die du dir wünschst oder andere Menschen dich endlich so behandeln wie du es gerne hättest oder du endlich dein Leben im Griff hast, dann verwechselt dein Gehirn diese Vorstellung von dir mit der tatsächlichen Realität.



Und die Konsequenz davon ist, dass du dich weniger motiviert dazu fühlen wirst, die tatsächlichen Schritte zu gehen, um deinen Traumbeziehungspartner zu finden, um von anderen Menschen auf eine bestimmte Weise behandelt zu werden oder um dein Leben in den Griff zu bekommen.

Denn dein Gehirn geht dann in dem Moment davon aus, dass du dein Ziel schon erreicht hast. Wozu dir dann also die nötige Motivation geben, um es zu erreichen, wenn du dich immer wieder in deine perfekte Traumwelt flüchten kannst?

Ich habe in vergangenen Videos über die Macht der Visualisierung gesprochen und, vielleicht fragst du dich jetzt wieso Wunschträume deine Motivation dein Ziel zu erreichen und damit auch dein Selbstvertrauen schwächen, während korrekte Visualisierung dein Selbstvertrauen und auch deine Motivation steigert.

Und der ganz grundlegende Unterschied zwischen Visualisierung und Wunschträumen ist, dass du dir beim Visualisieren nicht nur das glorreiche Endergebnis vorstellst, sondern dir auch vorstellst wie du die Schritte zu deinem Ziel erfolgreich gehst.



D.h. du stellst dir z.B. nicht einfach nur vor wie du deinen Beziehungspartner oder -partnerin gefunden hast, sondern vor allem wie du mit potenziellen Beziehungspartnern Kontakt aufbaust, sie ansprichst, sie auf ein Date einlädst usw.



Oder, wenn du von Leuten mit mehr Respekt behandelt werden möchtest, stellst du dir nicht nur vor wie diese Leute das tun, sondern wie du bei diesen Leuten für dich einstehst, dich durchsetzt und ähnliches, wodurch du dir dann den Respekt dieser Leute verdienen würdest.


Du visualisierst also vor allem wie du erfolgreich den Weg gehst und nicht nur wie du schon am Ziel bist. Und dadurch bekommst du zunehmend eine echte positive Erwartungshaltung was dein Ziel betrifft und immer mehr Selbstbewusstsein und Motivation die notwendigen Schritte auch zu gehen.


Dazu gab es eine interessante Studie der Universitäten New York und Hamburg:

In der Studie hat sich gezeigt, dass Leute auf der Suche nach einer Arbeitsstelle, die eine positive Erwartung hatten, deutlich mehr Jobangebote und ein höheres Gehalt bekamen als diejenigen, die einfach nur Wunschträumen über eine neue Arbeitsstelle nachhingen.

Das gleiche galt für den Studienerfolg von Studenten: diejenigen Studenten, die eine positive Erwartung an gute Prüfungsergebnisse hatten haben sich bei der Prüfungsvorbereitung mehr Mühe gegeben und auch bessere Noten geschrieben, als die, die einfach nur darüber fantasiert haben gute Noten zu schreiben.

Und Menschen, die in jemanden verknallt waren und eine positive Erwartungshaltung hatten sind deutlich öfter mit ihrem Schwarm in eine Beziehung gekommen, als diejenigen Verknallten, die sich vorgestellt hatten wie sie und ihr Schwarm ein Paar waren.



Deswegen lass die Wunschträume weg, in denen du dir nur dein gewünschtes Endergebnis ausmalst, sondern stelle dir vor wie du erfolgreich die einzelnen Schritte gehst. Und das wird die Wahrscheinlichkeit drastisch steigern, dass dein Traum auch wahr wird.

2. Die Einstellung, dass du entweder gut oder schlecht in etwas bist, aber das sich nicht ändern lässt.

Dass du entweder erfolgreich bist oder nicht, dass du entweder Selbstbewusst oder nicht, dass du entweder durchsetzungsfähig bist oder nicht. Und wenn du es nicht bist, dass man daran auch nicht mehr viel machen kann.

In der Psychologie nennt man das „Fixed-Mindset“, also auf Deutsch übersetzt eine starre innere Haltung.

Das Problem an dieser inneren Haltung ist, dass du damit nicht daran glaubst deine Fähigkeiten und auch dein Leben verbessern zu können. Und so verdammst du dich dazu so zu bleiben wie du bist und beschränkst so dich und dein Potenzial.

Das Gegenteil des Fixed-Mindsets ist das Growth-Mindset, also eine innere Haltung des Wachstums. Dass du dir darüber bewusst bist, dass wenn du z.B. in etwas nicht erfolgreich bist oder nicht selbstbewusst oder durchsetzungsfähig bist, du mit genug Beharrlichkeit und Bemühungen das ganze ändern kannst.

Einer der Hauptunterscheidungspunkte zwischen Menschen mit einem Fixed-Mindset und Menschen mit einem Growth-Mindset ist, wie sie mit Misserfolgen umgehen: Menschen mit einem Fixed-Mindset haben große Angst vor Misserfolgen, weil sie sich mit ihrem Maß an Fähigkeiten stark identifizieren und nicht davon ausgehen ihre Fähigkeiten bedeutend verändern zu können.

Und so bedeutet für sie einen Misserfolg zu haben ein Misserfolg zu sein.

Menschen mit einem Growth-Mindset auf der anderen Seite lassen sich von möglichen Misserfolgen nicht derartig abschrecken, weil sie davon überzeugt sind sich verbessern zu können und für sie Misserfolge einfach ein Teil des Weges zum Erfolg sind.

Und so werden Menschen mit einem Growth-Mindset sich Herausforderungen stellen, bei denen sie scheitern könnten, aber die notwendig für ihren Erfolg sind, sie werden auch nach Misserfolgen nicht aufgeben und solange weiter machen und immer weiter dazulernen, bis sie schließlich den Erfolg haben, den sie haben wollen.


Die amerikanische Psychologin Carol Dweck, die die Begriffe Fixed-Mindset und Growth-Mindset ins Leben gerufen hat, hat dazu einmal etwas Schönes gesagt:

„Wenn Eltern ihren Kindern ein Geschenk machen wollen, dann ist das beste was sie tun können ihren Kindern beizubringen Herausforderungen zu lieben, von Fehlern fasziniert zu sein, Anstrengung zu genießen und immer weiter dazuzulernen. Auf diese Weise werden ihre Kinder keine Sklaven der Anerkennung, sondern sie lernen damit ihr Selbstbewusstsein selbst aufzubauen und es bei Bedarf wieder zu reparieren.“



Sei dir also bewusst, dass dein Leben und das, was du erreichen und sein kannst von niemand anderem festlegt wird, außer von dir selbst.



3. Dich selbst bemitleiden



Jeder und jede von uns bekommt höchstwahrscheinlich an irgendeinem Punkt unseres Lebens einen Schicksalsschlag zu spüren, der uns ungerecht vorkommt.

Sei es, dass du von jemandem, der dir wichtig war enttäuscht wirst, du mit einem gesundheitlichen Problem zu kämpfen hast oder du einen wichtigen Menschen verlierst.

Und diese Dinge sind belastend und können sehr traurig sein.


Dann kann es sehr verlockend sein, das Leben anzuklagen und zu fragen: Wieso musste mir das passieren? 

Wieso musste jemand mich derartig hintergehen, wieso haben meine Eltern sich nicht mehr um mich gekümmert, wieso musste ich dieses körperliche Problem bekommen? Das ist so unfair und so ungerecht.


Diese Art zu denken, also das Selbstmitleid ist deshalb so verlockend, weil du dich damit als moralischer als das Leben selbst siehst, das ja für deine missliche Lage verantwortlich ist. Du warst ein „guter Mensch“, der so etwas nicht verdient hat, aber das Leben hat dich betrogen und dich damit ungerecht bestraft. 


Dadurch fühlst du dich dann kurzzeitig besser. Aber es hat Konsequenzen. Und die Konsequenzen sind, dass du in deiner aktuellen Situation feststeckst, solange du dich selbst bemitleidest. Denn, indem du dich selbst bemitleidest kommunizierst du dir, dass du das „Opfer“ bist und das Leben der „Täter“. Das Leben tut und dir wird angetan. Und ein Opfer ist nun einmal per Definition hilflos. 



Aber das stimmt natürlich nicht. Du bist nicht hilflos. Aber erst, wenn du damit aufhörst dich selbst zu bemitleiden, kannst du tatsächliche Schritte unternehmen, um deine missliche Lage zu verändern z.B. deine Enttäuschung loslassen und wieder offen für neue Menschen zu werden oder damit anfangen die Fehler in deiner Erziehung selbst auszubessern.



Und um damit aufzuhören dich selbst zu bemitleiden sind 2 Dinge sehr hilfreich:



1) Lasse die Vorstellung los, dass das Leben immer gerecht ist. Das Leben ist nun mal nicht immer gerecht, jedenfalls nicht gerecht auf die Weise wie wir es als Menschen verstehen. Das Leben ist einfach so wie es ist. Wenn du das akzeptieren kannst, dann hört für dich die Täuschung auf, dass das Leben gerecht sein muss, und so kannst du vom Leben auch nicht mehr ent-täuscht werden.



2) Mache dir bewusst, dass jeder Mensch sein eigenes Päckchen zu tragen hat. Auch wenn dir etwas in denen Leben ungerecht vorkommt: du kannst dir sicher sein, dass sehr viele Menschen da draußen, ein Päckchen zu tragen haben, das aus ihrer Sicht ungerecht ist und das sie potenziell aus der Bahn werfen könnte, wenn sie aufgrund dieses Päckchens sich zu sehr selbst bemitleiden würden.

Aber dein Leben ist viel mehr als nur als die tragischen oder unvorteilhaften Dinge, die dir passiert sind. 



Und damit ist es wie mit einer Großstadt: wenn du dich mitten drin befindest, dann kommt sie dir riesig vor und alles was du siehst ist nur diese Großstadt. Aber, wenn du sie aus einiger Entfernung betrachtest, dann wirkt sie deutlich kleiner und überschaubarer und vor allem kannst du aus der Entfernung noch viele andere Dinge sehen außer nur diese Großstadt.

4. Du verleugnest deine Emotionen
Vor allem in unserer modernen Gesellschaft bekommen wir oft vermittelt, dass wir bei negativen Emotionen die Zähne zusammenbeißen sollen, damit wir „funktionieren“.

Und das kann durchaus angebracht sein, z.B. wenn du einen herausfordernden Tag durchstehen willst.

Aber wenn du negative Emotionen hast, dann brauchen sie irgendwann ein Ventil, mit dem du sie ehrlich zum Ausdruck bringen kannst. Andernfalls erzeugen sie immer mehr Druck in dir, bis sie sich selbst ihren Weg nach draußen suchen, sodass du entweder irgendwann ausrastest oder innerlich zusammenbrichst oder du dir ungesunde Wege suchst, um deine negativen Emotionen zu betäuben.

Deswegen ist der erste Schritt, deine negativen Emotionen nicht in dich hineinzufressen, sondern ihre Anwesenheit anzunehmen und zu würdigen. Auch, wenn du denkst du solltest bestimmte negative Emotionen nicht haben.

Aber Emotionen sind immer ein Signal deines Unterbewusstseins darüber, ob eines deiner Bedürfnisse erfüllt ist oder nicht. Und wenn du negative Emotionen hast, dann weisen sie dich schlicht und einfach darauf hin, dass da Bedürfnisse von dir zu kurz kommen und du dich darum kümmern solltest, wenn du dich wieder ausgeglichen fühlen willst.

Wenn du diese negativen Emotionen ignorierst, dann ändert das trotzdem nichts daran, dass es da unerfüllte Bedürfnisse von dir gibt.

Der nächste Schritt ist diesen negativen Emotionen ein gesundes Ventil zu geben, sodass sie nicht irgendwann unkontrolliert ausbrechen, sondern du sie kontrolliert herauslassen kannst.

Sport zu machen kann dafür ein gutes Ventil sein. Ein anderes Ventil, dass ich vielen meiner Klienten empfehle ist expressives Schreiben, über das ich schon in vergangenen Videos gesprochen habe. Finde heraus, was für dich und deine negativen Emotionen ein gesundes Ventil ist und nutze dieses Ventil.

Dann wirst du dich wohler mit dir selbst und selbstbewusster fühlen, weil du dann Teile von dir, in dem Fall deine negativen Emotionen nicht mehr verleugnest, sondern sie würdigst und annimmst.

Und als dritten Schritt empfehle ich dir dir zu überlegen auf welches unerfüllte Bedürfnis von dir deine negativen Emotionen hinweisen und wie du dieses Bedürfnis so erfüllen kannst, dass diese negativen Emotionen, die „Botschafter deiner Bedürfnisse“ sozusagen dir soweit es geht keine negativen Botschaften mehr, sondern positive Botschaften bringen werden.

5. Die fünfte und letzte Sache, die dich mental schwach macht ist zu denken, dass Selbstvertrauen etwas ist was du fühlen musst, um mit Selbstvertrauen handeln zu können.

Wenn du in einer Situation bist, in der du dich unsicher fühlst, was völlig normal ist und was jedem Menschen passiert, und du dann denkst „Oh nein, ich fühle mich unsicher, also habe ich kein Selbstvertrauen“, dann vernichtest du damit dein Selbstvertrauen im Keim.

Selbstvertrauen zu haben bedeutet nicht, dass du dich in jeder Situation völlig selbstsicher fühlst.

Selbstvertrauen bedeutet, dass du dir einen Vertrauensvorschuss gibst und trotzdem handelst, auch wenn du scheitern könntest.

Selbstvertrauen ist die Bereitschaft es zu versuchen. Denn wenn du es versuchst und ins Handeln kommst, dann fängst du plötzlich an dich als einen Menschen zu sehen, der Taten sprechen lässt. Und so hast du sofort einen Beweis dafür, dass du dich auf dich selbst verlassen kannst, dass du dir selbst vertrauen kannst.



Denn wie ich schon öfters gesagt habe, du bist nicht in dem Moment bereit für dich selbst einzustehen oder jemand Interessantes anzusprechen oder deine Träume Wirklichkeit werden zu lassen oder für jede andere Tat, die dir wichtig ist, in dem du dich bereit fühlst, sondern in dem Moment, in dem du es trotz aller Zweifel tust.

Wenn du den Mut dazu aufbringen kannst größer als deine Selbstzweifel zu sein und trotzdem zu handeln, dann hast du damit den Beweis, dass du dir selbst vertrauen kannst und baust damit deinen Glauben an dich selbst auf.

Und wenn du gerne Unterstützung dabei hättest deine Selbstzweifel zu überwinden und dein Selbstvertrauen und dein Selbstbewusstsein aufzubauen, dann habe ich hier ein Angebot für dich.

Ich biete dir hiermit ein kostenloses Beratungsgespräch an. Und in diesem kostenlosen Beratungsgespräch werde ich dir einen auf dich zugeschnittenen Schritt-für-Schritt Plan erstellen, mit dem du lernst über deine Selbstzweifel hinauszuwachsen und dir ein felsenfestes Selbstbewusstsein aufzubauen.

Alles was du dafür tun musst ist hier zu klicken und mir ein kurzes Formular auszufüllen. In dem Formular frage ich dich zuerst nach deinen Kontaktdaten, damit ich dich auch erreichen kann und ich werde dir ein paar Fragen zu deiner aktuellen Situation stellen. Du kannst mit diese Fragen gerne ausführlich beantworten, aber es reicht mir in der Regel schon aus, wenn du mir einfach ein paar Sätze dazu schreibst, einfach damit ich ein ungefähres Bild von deiner Situation bekomme.

Dann wirst du entweder von jemandem aus meinem Team oder von mir persönlich angerufen und dann werden wir gemeinsam am Telefon einen Termin für dein kostenloses Beratungsgespräch vereinbaren.

Also, vielleicht unterhalten wir uns beide schon bald persönlich.

Halt die Ohren steif und bis zum nächsten Mal,

dein Jonathan

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