Fühlst du dich manchmal machtlos in deinem Leben?
Hast du manchmal das Gefühl, dass du in deinem Leben nichts wirklich verändern kannst?
Fühlst du dich sozusagen als Opfer deiner Umstände?

Wenn ja, kann es sein, dass deine größte innere Blockade, ohne dass du es bemerkst, die erlernte Hilflosigkeit ist.

Das heißt, dass du „gelernt“ hast in bestimmten Situationen hilflos zu sein und deswegen zu wenig Motivation hast etwas zu ändern und somit schnell aufgibst und dir selbst im Weg stehst.

Um dem Abhilfe zu schaffen werde ich dir in dem Video erklären wie erlernte Hilflosigkeit dich zurückhalten kann, damit du erkennst, ob du von ihr betroffen bist oder nicht und ich werde dir 4 effektive psychologische Tipps an die Hand geben, um die erlernte Hilflosigkeit hinter dir zu lassen.

Transkript des Videos:

Erlernte Hilflosigkeit entsteht bei Tieren und uns Menschen, wenn wir irgendeine Form von Schmerz erleben und gleichzeitig keine Möglichkeit sehen, diesen Schmerz zu beenden:

Hunde, die in einer Box sitzen und über den Boden der Box Elektroschocks bekommen haben, fliehen nicht in die elektroschockfreie Zone der Box, wenn sie schon vorher Elektroschocks bekommen haben und der Weg in die elektroschockfreie Zone zu diesem Zeitpunkt noch versperrt war: so haben sie gelernt, dass sie egal, was sie tun, dem Schmerz nicht entrinnen können und tun nichts mehr dagegen, obwohl sie es inzwischen problemlos könnten.

Oder vielleicht kennst du die Geschichte von dem ausgewachsenen Elefanten, der nur an einem Pflock im Boden festgebunden ist, den er mit Leichtigkeit herausreißen könnte, aber es überhaupt nicht versucht, weil er schon als kleiner Elefant daran festgebunden war. Und damals hat er es versucht, aber er war zu schwach dafür und hat dann gelernt sich der Gefangenschaft des Pflocks hilflos zu unterwerfen, obwohl er sich inzwischen mit links davon losreißen könnte.

Denn in seinem Erleben lebt er immer noch in der Vergangenheit und ist immer noch der kleine, schwache Elefant, der sich nicht losreißen kann.

Wie ist das bei dir? Gibt es vielleicht Situationen, in denen du obwohl du inzwischen erwachsen bist, du dich so fühlst wie ein hilfloser Junge oder Mädchen?

Ähnliche, aber weniger brutale Experimente an Menschen haben nämlich gezeigt, dass wir im Großen und Ganzen genauso Hilflosigkeit erlernen wie Elefanten oder Hunde.

Und zwar zeigt sich erlernte Hilflosigkeit bei uns auf 3 Ebenen:

1. Auf der geistigen Ebene: Wir denken, wir hätten keinerlei Kontrolle über die Situation.

2. Auf der Ebene der Motivation: Da wir denken wir hätten keine Kontrolle über die Situation, zeigen wir keinerlei Motivation die Situation zu verändern.

3. Auf der emotionalen Ebene: Wir fühlen uns durch die negative Situation, über die wir scheinbar keinerlei Kontrolle haben, deprimiert.

Wenn du das Gefühl hast in bestimmten Situationen zu passiv zu sein, dann kann es sein, dass du irgendwann einmal gelernt hast dich in diesen bestimmten Situationen hilflos zu verhalten.

Wenn du z.B. schüchtern bist (oder wie ich eher sagen würde „von gewissen Situationen eingeschüchtert“), dann kann es sein, dass du im Umgang mit Menschen das Gefühl hast, dass du nichts tun kannst, um deine Schüchternheit abzulegen. Dieses Gefühl der Machtlosigkeit kann dazu führen, dass du Umgang mit Menschen meidest, was wiederrum deine Schüchternheit noch verstärken kann usw.

Oder aber du hast die erlernte Hilflosigkeit nicht in Situationen gelernt, in denen du dich hilflos gefühlt hast, sondern hast sie vielleicht von deiner Mutter oder deinem Vater als Kind beobachtet und dann ihr Verhalten der Hilflosigkeit einfach nachgeahmt und bist so an die erlernte Hilflosigkeit gekommen.

Oder vielleicht fühlst du dich hilflos dabei etwas an deinem Leben zu ändern und denkst, dass das grundsätzlich nicht geht oder, dass zumindest du das nicht schaffen kannst, weil du es selbst in der Vergangenheit probiert hast, es aber nicht geklappt hat. Und daraus schließt du, vielleicht auch unbewusst, dass du nichts an deinem Leben ändern kannst und bleibst wie der angebundene Elefant missmutig an seinem kleinen Pflock sitzen, von dem er denkt, dass es unmöglich sei sich von ihm zu befreien.

Aber wie bei dem Elefanten oder den Hunden in der Box ist dein Weg in die Freiheit oder zur Veränderung wahrscheinlich nicht von einem echten unüberwindbaren Hindernis blockiert, sondern die Blockade sitzt nur in deinem eigenen Kopf.

Und so siehst du deine Gegenwart und deine Zukunft immer durch deine Brille der Vergangenheit und kommst dann zu der Überzeugung, dass deine Gegenwart und Zukunft so bleiben wie deine Vergangenheit. Nämlich, dass du weiterhin machtlos bleibst und sozusagen in deinen Lebensumständen fest steckst. Aber diese Überzeugung ist falsch.

Und um die Brille der erlernten Hilflosigkeit abzulegen und ihre Fesseln loszuwerden, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Vier davon werde ich dir jetzt zeigen.

 

1) Lebe den Unterschied

Erlernte Hilflosigkeit bedeutet, dass du dich in einer neuen Situation genauso hilflos verhältst wie in einer Situation der Vergangenheit, in der du tatsächlich hilflos warst. Aber die Dinge haben sich seitdem möglicherweise verändert. Möglicherweise ist der Pflock gar nicht mehr zu stark für dich, um dich loszureißen. Möglicherweise kannst du jetzt den Elektroschocks ein Ende setzen.


Zum Beispiel: Ein Kind, das oft in der Schule ausgelacht wurde, wenn es seine Meinung gesagt hat, hat eventuell immer noch Schwierigkeiten als Erwachsener in seiner Arbeit oder in anderen Situationen seine Meinung zu sagen oder Vorschläge zu machen.
Als Kind in der Schule war dieser Mensch noch nicht in der Lage sich zu behaupten. Aber jetzt als Erwachsener ist es eine völlig andere Situation: Er ist jetzt kein kleines Kind mehr und hat ganz andere Fähigkeiten.

Um dir das vor Augen zu führen ist es nützlich, dir die Unterschiede zwischen Situationen der Hilflosigkeit und aktuellen Situationen deines Lebens bewusst zu machen:

Was ist in der damaligen Situation passiert?

Wer warst du zu diesem Zeitpunkt?

Wer war der Mensch, der dich ausgelacht hat?

 Was passiert in der aktuellen Situation?

Wer bist du heute?

Wer sind die Beteiligten Menschen der aktuellen Situation? 

Was müsstest du tun, um dich zu behaupten?


usw.

Indem du es dir schwarz auf weiß aufschreibst wirst du merken, dass es möglicherweise große Unterschiede zwischen deiner Vergangenheit und deiner Gegenwart gibt. Das wiederum eröffnet dir neue Perspektiven wie du dich in den aktuellen Situationen verhalten könntest.

 

2) Übernimm die Kontrolle über dein inneres Selbstgespräch

Bei einem guten Freund von mir hängt zu Hause ein Bild mit dem Satz „If you lose, don’t lose the lesson.“ Also, wenn du verlierst, verliere nicht die Lektion.

In Situationen, in denen du dich hilflos fühlst oder du „verlierst“, werden möglicherweise Gedanken in dir auftauchen wie „ich habe schon wieder versagt“, oder „ich schaffe echt nichts“.

Aber Fehler und Misserfolge als Beweise für deine Wertlosigkeit zu nutzen führst dich nur noch tiefer in die Hilflosigkeitsspirale hinab. Stattdessen nutze Fehler und Misserfolge als Wachstumsgelegenheiten und stelle dir selbst bewusst neugierige Fragen wie z.B.:

Was kann ich nächstes Mal anders machen, um meine Chancen auf Erfolg zu erhöhen?
Wer oder was kann mir dabei helfen?
Habe ich vielleicht in ähnlichen Situationen schon einmal Erfolg gehabt und wenn ja, was habe ich da anders gemacht?

Weißt du, das Entscheidende dabei deine erlernte Hilflosigkeit abzulegen ist, dass du das Gefühl stärkst am Steuer deines Lebens zu sein. Dieses Gefühl ist der absolute Gegenpol zu erlernten Hilflosigkeit.

Natürlich haben wir nie die absolute Kontrolle über unsere Umstände. Aber wir haben in der Regel weitaus mehr als unsere missmutigen Gedanken uns glauben machen wollen.

 

3) Hole dir Unterstützung von außen

Dir Unterstützung zu holen ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Menschen, die um Unterstützung bitten sind reif genug, um zu verstehen, dass die Hilfe von anderen ein wichtiger Schub ist, um aus ihrer aktuellen Situation herauszukommen.



Denn die Unterstützung von anderen ist sehr hilfreich dabei die Bereiche deines Lebens zu bestimmen, in denen die erlernte Hilflosigkeit dich zurückhält. Wir alle haben bestimmte Scheuklappen und blinde Flecken und ein Blick von außen ist manchmal notwendig, um uns zu zeigen, was wir selbst nicht sehen können. Oder uns Jahre an Frustration zu sparen, bis wir es selbst irgendwann auf die harte Tour erkennen.



Mit der Unterstützung von dir nahestehenden, wohlwollenden Menschen, deinen Freunden oder Familie oder auch Experten, denen du vertraust, wirst du dich viel schneller aus Mustern der erlernten Hilflosigkeit befreien können.


4) Tue Dinge, die dir das Gefühl geben Macht über dein Leben zu haben

Wenn du kleine Dinge, die dich weiterbringen in deinem Alltag umsetzt, dann erhöht das schrittweise dein Gefühl der Macht, die du über dein Leben hast auch bekannt als „Selbstwirksamkeit“.



Fange mit einfachen, leicht erreichbaren Dingen an wie z.B. einen kurzen Lauf von 15 Minuten, nur die ersten 10 Seiten eines Buches zu lesen, das du schon lange lesen willst, deine Wohnung auf- oder umräumen oder nimm einen Stift und Papier und schreibe dir deine Ziele auf und einen groben Plan, um da hin zu kommen.

Wenn du solch kleine Dinge erledigst, wird das dein Gefühl von Selbstwirksamkeit steigern und damit gleichzeitig Gefühle von Hilflosigkeit verringern und du wirst dich motivierter fühlen größere Dinge anzugehen, die wiederrum dein Gefühl der Selbstwirksamkeit steigern werden usw.

Grundsätzlich geht es darum, dass du dir klar machst, dass niemand kommen wird, um dein Leben für dich zu verändern. Du trägst die alleinige Verantwortung für dein Leben und niemand anderes. Je mehr du diese Eigenverantwortung lebst, desto mehr wirst du leben.

An dieser Stelle habe ich eine besondere Ankündigung für dich: am 25. März ’21 werde ich mit ein paar anderen Experten für Psychologie und Persönlichkeitsentwicklung ein kostenloses Live-Seminar online veranstalten, in dem wir u.a. inspirierende und durchdachte Vorträge zum Thema Mindset und der inneren Einstellung halten.

D.h., wenn dir dieses Video hier gefallen hat, dann werden dir unsere Vorträge bei dem Seminar umso mehr gefallen.

Also, wenn du mich schon immer mal live in deinem Wohnzimmer sehen wolltest, dann ist das jetzt die Gelegenheit. Wenn du hier klickst, erfährst du mehr zu dem Event an sich, den Rednern und wie du daran teilnimmst.

Ich freue mich darauf dich dort zu sehen!

Und natürlich wie immer auch hier wieder mein Angebot für ein kostenloses, unverbindliches Beratungsgespräch bei mir, wenn du gerne professionelle Unterstützung dabei hättest aus deiner erlernten Hilflosigkeit auszubrechen und ans Steuer deines Lebens zu kommen.

Klick’ einfach hier und fülle mir ein kurzes Formular aus. Dann ruft dich entweder jemand aus meinem Team oder ich persönlich an, und dann werden wir, wenn es passt, am Telefon einen Termin für dich vereinbaren.

Halt’ die Ohren steif und wir sehen uns nächstes Mal,

dein Jonathan